Daniela Chana

Neun seltsame Frauen

Erzählungen

Neun Musen hatte Apoll – von Urania (Astronomie) über Erato (Liebesdichtung) bis Melpomene (Tragödie) –, und neun Frauen begegnen uns in diesen Geschichten: Eine versucht, mittels eigener Interessen ihren Ehemann zu vertreiben, eine andere tastet sich im Urlaub an ihre faszinierende Zimmernachbarin heran, eine dritte ist Tellerwäscherin und entdeckt die Zusammenhänge zwischen Lippenstift und Erfolg. Sie sind Mädchen, Frauen, elegante Damen, Beobachterinnen, Konkurrentinnen, heimliche Verehrerinnen, schlagen sich herum mit Psychopathologie und Prekariat und stellen sich mutig Gespenstern und Doppelgängern.
Daniela Chana zeichnet sie alle mit Scharfsinn und Sympathie und lässt sich von den strengen Grenzen der Realität nicht einschränken – mythologische Figuren haben schließlich jedes Recht auf Verzauberungen. Bei aller Märchenhaftigkeit geht es aber um zutiefst Menschliches: Wie entsteht Nähe, wie funktioniert Anziehung zwischen Menschen, die einander noch kaum kennen?

Buch

chana sagtdiedameISBN 978-3-99039-195-2
Gebunden mit Lesebändchen
224 Seiten
lieferbar

EUR 18,–

Nominiert für die Longlist Österreichischer Buchpreis 2021

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wagnersche  tyrolia  morawa  

Pressestimmen

„Keine einzige dieser ‚neun seltsamen Frauen‘ wirkt harmlos, keine konventionell. Ob man ihnen im wirklichen Leben unbedingt begegnen möchte, ist nicht ganz sicher. Aber von ihnen zu lesen ist Genuss und Nervenkitzel zugleich. Daniela Chana hat ein Versprechen für die Zukunft abgegeben. Man freut sich schon jetzt auf ihr nächstes Buch.“
Wolfgang Huber-Lang, APA

„Chana ist eine Bildhauerin des Wortes. In ihren zum Surrealismus neigenden Narrativen, die von ungewöhnlichen Wendungen und Wandlungen nur so strotzen, meißelt sie in luzide leuchtender Bildhaftigkeit am Mysterium des Lebens und der Liebe. Die Gesteinsbrocken, die dabei absplittern, legen ungeahnte seelische Tiefenschichten frei, deren Anblick gleichermaßen Wiedererkennen wie Erstaunen auslösen.“
Albert Eibel, Falter

„Chanas Erzählungen sind auf der Höhe der Zeit, ohne die Vergangenheit außer Acht zu lassen oder den Kontakt zum Mythisch-Märchenhaften zu scheuen. Sie sind authentisch in der Wiedergabe des Lebensgefühls der Gegenwart, dabei voller Leichtigkeit und nicht selten Heiterkeit. Auch wenn manche der seltsamen Frauen und ihre vertrackte Lebenslage einen nachdenklich machen.“
Jelena Dabic, Literaturhaus Wien

„Chana versteht es meisterhaft, ihre Personen mit einem einzigartigen, berührenden Charakter auszustatten und wirft so einen detaillierten, facettenreichen Blick auf die menschliche Natur.“
Susanne Korbel, ekz.bibliotheksservice