Alfred Pfabigan

Kaiser, Kleider, Kind

Die Kunst des Betrugs und seiner vermeintlichen Aufdeckung. Essay

Des Kaisers neue Kleider gehört zu den bekanntesten europäischen Märchen; die betrügerischen Weber, der nackte Kaiser, das mutige Kind sind sprichwörtlich geworden. In Zeiten von Fake News und Informationsblasen aller Art gewinnt diese – auf einem mittelalterlichen Text basierende – Geschichte geradezu politische Brisanz.
Alfred Pfabigan beleuchtet das Geschehen aus mehreren Perspektiven, indem er dem Andersen’schen Märchen sechs Versionen jeweils aus Sicht einer Figur hinzugesellt, woraus sich Überraschendes ergibt. Warum gilt das Kind als Held der Geschichte, warum nicht die beiden klugen Weber? Und ändert sich irgendetwas, nachdem der Schwindel entlarvt ist? Was erzählt uns Des Kaisers neue Kleider über seinen Schöpfer Andersen? Und was über uns, das Volk, das verlernt hat, selbst hinzusehen, und lieber glaubt, was die Koryphäen erzählen?

Buch

pfabigan kaiserISBN 978-3-99039-141-9
Gebunden mit Lesebändchen
160 Seiten
lieferbar

EUR 16,–

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Pressestimmen

„Bevor sich der Essayist aber eines anderen Schlusses bedient, gibt er lustvoll Andersens Märchen in eigenen Worten aus sechs unterschiedlichen Perspektiven wieder. Pfabigans Variationen sind ein Lesegenuss: Virtuos, poetisch und mit Schalk erzählt.“
Markus Bundi, Wiener Zeitung

„Wo beginnt das Märchen, wo endet die Wirklichkeit? Pfabigan stellt die Position des allmächtigen Erzählers infrage und die zu simplen Wege zur Erkenntnis. Gleichzeitig wird er als Autor über das Märchen Teil des Spiels. Ist er Kaiser, Weber, Kind oder Volk? Pfabigan zeigt damit, dass Fake News nicht bloß ein Phänomen unserer Zeit sind, und hält dazu an, niemals mit dem Fragen aufzuhören.“
Stefanie Panzenböck, FALTER

„Das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern kennt man. Der Philosoph Alfred Pfabigan analysiert in einem Essay die handelnden Personen auf originelle Weise.“
VorMagazin

„Ein Essay darf trotz Tiefgangs auch Vergnügen bereiten. Alfred Pfabigans positive Märchenstunde erhellt die Winternächte weit über den skandinavischen Raum hinaus.“
Helmuth Schönauer, Südtiroler Tageszeitung