Erwin Uhrmann

Abglanz Rakete Nebel

Gedichte

Zwischen praller, konkreter Realität – Schweiß, Hitze, Staub – und zartesten Assoziationen, die sich im Atemhauch auflösen, bewegt sich das Ich in diesen Gedichten, örtlich und zeitlich beweglich – wie modern!
Der Archäologe stochert im Alltag der Vergangenheit, Erinnerungen strecken ihre Finger in die Gegenwart, die gleichermaßen tröstlich wie verstörend sein kann, Löwen, Pferde, Roadrunner tummeln sich – erinnerte und vorgestellte, lebendige und tote –, denn vergänglich ist alles, nur Erinnerungen bleiben. Die Zukunft ist ungewiss, aber sie wird kommen, das ist gewiss. Immerhin, miepmiep.
Illustrator Julian Tapprich betont die Flüchtigkeit von Existenz und Wahrnehmung, lässt Morbides und Springlebendiges nebeneinander bestehen, indem er auf die Cartoon-Ästhetik der Dreißigerjahre zurückgreift – gleichermaßen tröstlich wie verstörend.

Buch

uhrmann abglanzISBN 978-3-99039-077-1
Gebunden mit Lesebändchen
Mit Illustrationen von Julian Tapprich
104 Seiten
lieferbar

€ 10,- A/D, CHF 14,90 UVP

Pressestimmen

„Erwin Uhrmanns Gedichte können ziemlich verstörend sein oder ein Lebensgefühl, einen lyrischen Moment in starken Bildern einfangen.“
Bücherschau

„Das Pferd auf dem Cover bezieht sich auf das hinreißende Gedicht Das Fenster, in dem Erwin Uhrmann die Prägungen eines jungen Mannes anhand eines bestimmten Ortes darstellt. Ein banaler Moment, eine skurrile Verkettung, eine grelle Erkenntnis verbinden sich zu einem Lebensbild.“
fixpoetry.com

„Erwin Uhrmann schafft es, mit beruhigenden Versen Unruhe zu erzeugen, es wird Zeit, auf der Hut zu sein, beim Betrachten, beim Reden, beim Analysieren jener Dinge, die als Alltag um uns herumliegen. Seine Gedichte sind ein Wetzstein, um die Sinne zu schärfen.“
Helmuth Schönauer

„Erwin Uhrmann legt sie frei: Er fördert die kleinen Grotesken des Alltags zu Tage, mittelschwere Katastrophen, aber auch die heimlichen Romanzen, verschämtes Glück, stille Genugtuung. Und ganz nebenbei lernt man, dass „loomulik“ das estnische Wort für „natürlich“ ist.“
Tiroler Tageszeitung